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Tauchen in Europa, das bedeutet für uns meistens Tauchen im Mare Nostrum, dem Mittelmeer.
Auch die Kloake Europas genannt, aber trotzdem voller Faszination für Generationen von Urlaubern. Besonders interssant fanden wir die Tatsache, dass es von der Unterwasserwelt her gesehen, keine grossen Unterschiede
es rund um das westliche Mittelmeer gibt. Daher ist unser Lieblingsplatz die Cote d´Azur in Frankreich, wo sich Lebensart mit superbem Tauchvergnügen in den Naturschutzgebieten verbinden lassen.
Dazu mehr in den einzelnen Artikeln.
Wer die Einsamkeit liebt, der sollte sich unbedingt das Vergnügen gönnen, Tauchen und Camping mit einem Schlauchboot
zusammen zu bringen, und einen unvergesslichen, völlig losgelösten Tauchurlaub zu verbringen. Am Mittelmeer geht soetwas sehr einfach, man benötigt nur ein bisschen Vorbereitung und die Kosten für ein gebrauchtes Boot sind nach 25 Tauchgängen meist schon wieder drin. Ich kenne nichts Besseres.
Man ist am Tauchplatz immer allein, fährt wann und wo man will und hat nie Probleme mit Profis aller Art. Empfehlenswert.
Was gibt es im Mittelmeer also zu sehen? Die Riffe sind zwar nicht tropisch, aber mindestens genauso bunt, nur ist alles im Kleinen oder in Spalten und Ritzen verborgen. Genau Hinsehen ist also angesagt. Das
Mittelmeer ist eine Oase für den Makrofotografen. Der Geheimtip unter den Mittelmeertauchern ist, eine Lupe mit unter Wasser zu nehmen. Es offenbaren sich neue Welten, und man muss sehr viel weniger paddeln.
Paddeln ist ein gutes Stichwort: Im Mittelmeer kann es häufig, trotz geringer Tiden, zu ganz erheblichen Strömungen kommen. Daher ist eine gewisse Vorsicht angeraten, speziell da häufig tief getaucht wird und
Dekompressionen erforderlich werden. Wer dabei das Ankerseil verliert, findet sich rasch auf dem Weg in die Hochsee wieder. Also Strömungsboje und gute Tauchgangsplanuung sind zwei unverzichtbare Hilfsmittel.
Über die Flora und Fauna des Mittelmeeres ist viel geschrieben worden, empfohlen seien die Bücher der Corneli´s und von Steven Weinberg. Meine persönlichen Favoriten sind die vielfältigen, quietschbunten Schnecken,
die besonders im Frühjahr zu Tausenden an den Riffen der Cote d´Azur zu finden sind. Man kann sich an ihrer Eleganz und ihrer Farbenpracht nicht sattsehen.
Die zweite Hauptattraktion in Südfrankreich für den Taucher sind die Überbleibsel des zweiten Weltkrieges. Nach Scapa Flow ist die Cote das Ziel mit der höchsten Wrackdichte Europas. Die Wracks liegen allerdings
häufig tief und draussen, so ist der Zugang nur dem Geübten möglich. Donator, Le Grec, Rubis (kein Kriegswrack), führen Sie als Stichworte in den Suchmaschinen zu geeigneten Seiten im Netz.
Aber auch der Reiz an den Küsten des westlichen Mittelmeeres, von Nordafrika über Spanien nach Frankreich hat einen überall ähnlichen, aber auch ähnlich grossen Charme. Es gibt traumhafte, malerische Landschaften,
deren
wilde Zerissenheit ein wundervolles Naturerlebnis beschert, sei es beim Wandern, Klettern oder Mountainbiking. Daher ist dieses Nahziel für alle Arten der Entspannung und Erholung geeignet. Auch für Nichttaucher. Mehr im Reiseteil......
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